Ein Druck kann für sich genommen wunderschön sein und an der Wand trotzdem zu klein wirken. Sieh dir vor der Größenwahl die Umgebung an: Möbel, Deckenhöhe und den Abstand, aus dem du das Bild meistens betrachtest.
Beginne bei den Möbeln
Über einem Sofa oder Sideboard bieten die Möbel einen guten Bezugspunkt. Probiere zunächst eine Anordnung aus, die ungefähr zwei Drittel ihrer Breite einnimmt, und passe sie dann nach Augenmaß an. Das ist eine Gestaltungsidee, keine Regel: Auch ein bewusst kleines Bild kann funktionieren, wenn der Raum darum durchdacht ist.
Probiere das Format vor dem Kauf aus
Schneide Papierschablonen in den gewünschten Maßen zu und befestige sie so, dass die Wandoberfläche nicht beschädigt wird. Tritt zurück, setze dich hin und prüfe den Blick von der Tür aus. Denke daran, dass Rahmen und Passepartout das fertige Bild größer machen können als den Druck allein.
- 21 × 30 cm: ein kompakter Akzent für ein Regal oder eine kleinere Bildergruppe.
- 30 × 40 cm: ein vielseitiges mittleres Format für Bildpaare und gemischte Anordnungen.
- 50 × 70 cm: ein größerer Blickfang über dem Schreibtisch oder neben kleineren Drucken.
- 70 × 100 cm: eine markante Wahl, wenn die Wand einen klaren Schwerpunkt braucht.
Diese Maße sind Beispiele für die Planung. Prüfe beim jeweiligen Produkt, welche Größen tatsächlich angeboten werden.
Lass Platz zwischen den Bildern
Miss die gesamte Anordnung einschließlich der Abstände zwischen den Rahmen. Zwei mittelgroße Drucke können eine Wand stimmiger ausfüllen als ein großes Bild, besonders über einem breiten Sofa. Beziehe benachbarte Regale und Lampen ein, wenn du die Wirkung beurteilst.
Vergleiche die Proportionen in unserem Größenratgeber für Poster und entdecke anschließend Wandbilder fürs Wohnzimmer.
